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Näch dem Erfolg der vorangegangenen Treffen in Hasselt / Beringen und Kortrijk / Zwevegem (Belgien), Barcelona / Terrassa (Spanien) und Calais (Frankreich), soll das 5. Europäisches Wochenende zum Erhalt des industriellen und technischen Erbes in Tilburg (Niederlande) stattfinden. Tilburg ist eine Stadt mit guten Auto- und Bahnverbindungen. Der Budget Flughafen Eindhoven befindet sich in der Nahe.

Industrial Heritage Tilburg 2011 

 

TILBURG
Tilburg ist die sechstgrößte Stadt der Niederlande. Sie liegt im Süden der Niederlande, in der Nähe von Eindhoven und Breda und der belgischen Grenze. Sie hat Stadtrechte seit 1809. Nach die industriellen Revolution war sier ein am stärksten industrialisierten Städte der Niederlande..


EINE INDUSTRIESTADT
Tilburg entstand aus mehreren kleinen Dörfern dier vorwiegend von Schäfer bewohnt wurden. Der Wollhandel und die Hausweber bildeten die Grundlage Für das Goldene Zeitalter von Tilburg. Die Stadt wurde ein Zentrum der Textilindustrie. Anfang des 19. Jahrhunderts gab es erste Impulsen zur Mechanisierung der Textilindustrie. Die Entwicklung verlief aber langsam.  1827 wurde eine Dampfmaschine in der Textilfabrik von Pieter van Dooren aufgebaut. Die ersten mechanischen Webstühle wurden 1856 in der Textilfabrik J.N. van Diepen & Co eingesetzt. Zu der Zeit gab es in Tilburg noch 2000 Hausweber. Die Blütezeit der Mechanisierung begann zwischen 1880 und 1890.
Fast das ganze 20e Jahrhundert hindurch wurde Tilburg durch zahlreiche Textilfabriken geprägt.
Nach 1930 ging die Textilproduktion nach Landen mit niedrige Löhne. Tilburg suchte neue Wege und war erfolgreich damit.

 Die 'GOIRKESTRAAT '
In der Goirkestraße ist das Bild des traditionellen und typischen Tilburg aus der Zeit der Industrialisierung gut überliefert. In der langgezogenen Straße befinden sich Arbeiterwohnungen, Häuser von Reichen Industriellen,  (Reste von) Textilfabriken und Werkstätte, ein Friedhof, eine Schule, die St. Dionysius Kirche (1835, eine der ältesten neugotischen Kirchen den Niederlanden), und ein Kloster. In der alten Dampfweberei Mommers ist heute das Textilmuseum untergebracht. Die Straße ist nun als Denkmalbereich eingestuft.

TEXTIL
Audax Textile Museum TilburgAudax Textile Museum TilburgAudax Textile Museum Tilburg
Das
Audax Textil Museum - Ausgangspunkt der Tagung - zeigt die Geschichte der Textilindustrie.
Chrisje Mommers, Wollweber seit 1854, grindete 1872 diese moderne mechanische Weberei in der Goirkestraat. Dort entwickelte sich ein große Komplex von elf Gebäude mit zwei Schloten. Es zeigt das ununterbrochene Wachstum und umfasst: Schuppen (1877), die Schmiede (1885), mehrgeschossige Lagerhaus von 1885, vergrößert in 1895, die Dampfmaschine und die Maschinenhalle (1904-1906) außerdem die modernere Stahlbetonbauten aus 1937.
Diese Gesamtanlage ist erhalten und großartig restauriert und ist heute das Textilmuseum. Es ist viel mehr als nur ein Museum: es ist ein Zentrum f¨r das Textile Erbgut, ein Kunst- und Fortbildungszentrum und eine Kreativwerkstatt. Es zeigt die Geschichte von Menschen, Machinen und Textil. Es zeigt den kreativen Umgang mit Textil damals und heute. Man setzt sowohl die alten Jacquard Webstühle, die Dampfmaschine als auch die moderne Computer-gesteuerten Webstühle ein. Das Gebäude ist voller Aktivitäten  und hat noch immer den Geruch und die Geräusche einer Textilfabrik.
The steam engine of the textile museum
Siehe die Berichte über die Audax Textilmuseum auf Youtube:

-> ein algemeiner Besuch, die Wolldecken Produktion und das TextileLab 
Auf Youtube finden Sie sogar ein
russischen Video-Reportage über das  Museum... 

SPOORWEGZONE (Eisenbahnbereich)
Spoorzone Tilburg
Hinten dem Bahnhof Tilburg Centraal ist das Ausbesserungswerke der Niederländische Eisenbahn.
Seit den 1860er Jahren entwickelte sich das Sudniederländische Eisenbahnnetz. 1863 fuhr der erste Zug in Tilburg.  1867-1868 entschied man sich in Tilburg das Zentrale Ausbesserungswerk zu bauen. Die offizielle Eröffnung war am 1.Februar 1870. Nach einem Jahr hatte man 31 Dampflokomotiven, 118 Personenwagons und 1479 Güterwagen repariert. Die Belegschaft in 1870 zählte 291, um 1900 1000 und in 1920 1400 Arbeiter. Das älteste Gebäude ist von 1870, das Jüngste is aus der Nachkriegsziet. So zeigt das Gebiet fast anderthalb Jahrhundert Eisenbahngeschichte.
Die Niederländische Eisenbahn wird das Gebiet in der nahen Zukunft verlassen. Ein Extensiv Programm für die Umnutzung is vorgesehen.
 


DEPREZ WERKSTÄTTEN

Am Samstag ist die Versammlung ist in die Deprez Bau
the Deprez Workshop in Tilburg
Die belgischen Brüder Jules und Caesar Deprez ließen sich Ende des 19.Jhs. in Tilburg nieder. Sie gründeten ein Dampfkesselschmiede in der Nähe vom Eisenbahnausbesserungswerk. 1884 übernahmen sie eine bestehende, 1878 erbaute Eisengießerei. Bald wurden Dampfkessels und Eisenbleche, später auch Dampfmaschinen und andere Maschinen produziert. Beide Brüder starben 1918.
Die niederländische Eisenbahngesellschaft erwarb im Jahre 1924 die Gebäude und Vorrichtungen. Sie wurden in den zentralen Werkstätten integriert.
Das originale Gebäude ist jetzt Eigentum der Gemeinde Tilburg. 
Es ist restauriert und man nutzt es für kulturelle Aktivitäten.

PIUS HAFEN
Tilburg: Pius Harbour
Die 'Piushaven' ist der größte Binnenhafen der Provinz Noord Brabant.  1923 wurden die erste Schiffe entladen. Nach der Eröffnung des Hafens entstanden Arbeitersiedlungen, Werkstatten und Fabriken. 1998 gab es Pläne das Hafenbecken zu-zuschütten. Dank der Initiative der Stiftung 'Thuishaven Tilburg' und der Stiftung 'Tilburg te water' wurde es verhindert. Heute entwickelt sich das Hafengebiet langsam zu einem "Hot Spot" mit Yachten und alten Schiffe und neue Gebäuden. Ein Brücke und der Kai wurden restauriert. Es gibt viele verschiedene neue Aktivitäten in dieser Gegend


 Die AABE TEXTIL FABRIK
The Aabee Textile Mill in Tilburg
AaBe - oder 'Albert van den Bergh, wollenstoffen- en wollendekenfabrieken' - eine Fabrik für Stoffen und Decken aus Schurwolle war seit 1929 in Betrieb. 2008 wurde sie als letzte Textilfabrik Tilburgs geschlossen. Die Stadt hat das Gebäude gekauf, sie plant eine angemessene Nutzung.

 

Die Siedlung JERUZALEM
JERUZALEM in TILBURG
Der Stadtplaner Ing. J.Rűckert hatte 1917 seinen  Entwickelungsplan für Tilburg vorgestellt. Er stützte seine Pläne auf den Bevölkerungszuwachs. Es war eine Reihe von neuen Behausungen außerhalb des Stadtringes vorgesehen.
Eine der Projekte war die Errichting der Jeruzalem-Siedlung. Die Stadt konnte die Grundstücke erst 1934 erwerben. Die Wirtschaftskrise und der 2. Weltkrieg verzögerten das Projekt. In der Nachkriegszeit gab es einen gravierenden Wohnungsmangel. 365 einfache Unterkünfte wurden gebaut. Eingesetzt wurde das billige Airey System: eine vorgefertigte Stahlbetonkonstruktion und Fertigbetonziegel für die Fassaden.
Die Häuser wurden für eine Daure von 25 Jahren erbaut. Sie sind iaber noch immer vorhanden. Seit 2007 werden sie renoviert. 

 

DAS MOERENBURG WASSERREINIGUNGSWERK
Moerenburg water purification plant Tilburg
1904 wurde in Moerenburg ein erstes Wasserpumpwerk gebaut. Dasvon der Textilindustrie in Tilburg verschmutzte Abwasser sollte gereinigt werden. 1927 wurde hier die erste biologische Abwasserkläranlage der Niederlande - vielleicht sogar Europas - erbaut. In der Anlage sind die originalen Maschinen und Gebäuden bis heute erhalten.
Das Moerenburg Abwasserreinigungswerk is unter Denkmalschutz gestellt und als Denkmal nationalen Ranges eingestuft worden.

 

MUSEUMS IN UND UM TILBURG
MUSEUMS IN TILBURG
Die Museen der Stadt sind wichtige Kulturträger.
QAn erster Stelle kommt es das
Audax Textil Museum. Es ist als ob man sich in einer echten, alten Fabrik bewegt. Mit einer funktionierenden Dampfmaschine und dem Textil Lab Studio. Moderne Technologie und Textilkunst sind ebenfalls vertreten.
Auf dem Gebiet der bildenden Künste verfügt das
Museum De Pont über eine hervorragende internationale Reputation. Die sensationelle Kollektion der Moderne ist seit 1992 in einer wunderschönen alten Textilfabrik (Spinnerei De Beer) gelegen. Hier können die Besucher die Kunstwerke virtuell und reell erleben.

Weitere interessante Museen sind: Brabant Natuurmuseum (Brabant Natur Museum), die Zeichenschule in welche Vincent van Gogh von 1866 bis 1868 studierte (Vincents Tekenlokaal), das Peerke Donders Paviljoen, ein Wohltätigkeitsmuseum  und das Stadtsmuseum.

In den Vororten von Tilburg befinden sich mehrere Industriestandorte und Museen.
In Berkel-Enschot :
Muzimai, ein Musikinstrumentenmuseum in der ehemalige Fabrik Kessel - einst einer der größte europäischen Musikinstrumentenfabriken. Die Sammlung umfasst Holz- und Blechblasinstrumenten, Seiten- und Perkussionsinstrumenten, Klaviere, mechanische Klaviere, Musikdosen und Noten.
In der Nähe von Oischot gibt es das niederländische Leder und schuhmuseum
(
Nederlands Leder en Schoenen Museum) und eine funktionierende Museumsbrauerei (Museumbierbrouwerij Oirschots Bier).
 

The steam engine at Oisterwijk
Und, last but not least, erhält und restauriert eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern in Oisterwijk
einer großen Dampfmaschine in einer alten Lederfabrik.
Der Ort
kann am Freitagabend besucht werden ...

 

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2015

European Industrial and Technical Heritage Year
Année européenne du patrimoine industriel et technique
Jahr des Industriellen und Technischen Erbes
Anno del Patrimonio Industriale e Tecnico Europeo
Año Europeo del Patrimonio Industrial y Técnico

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